Einkochrezepte

Rätsel um die Birne ist gelöst… Birnenmarmelade

In seltenen Fällen wurden die gepflanzten Sorten auf, vor einigen Jahrzehnten, angelegten Streuobstwiesen, entsprechend dokumentiert. Dementsprechend ist es für Laien heutzutage eher schwierig die genaue Sorte einer wohlschmeckenden Frucht zu ermitteln. Dies trifft nun auch auf ein paar Birnbäume auf einer örtlichen Streuobstwiese zu. Die Birnen schmecken in voller Reife absolut lecker, aber um welche Sorte es sich genau handelt, ist nicht bekannt.
Nun hat die Birne aber eine eher untypische Form und erinnert nur entfernt an die charakteristische Birnenform. Sehr gedrungen, stumpfkegelig, beinahe schon zylinderförmig, feste, leicht rauhe Schale und helles, weißliches Fruchtfleisch.
Nach einer kleinen Recherche unter den Sorten, verdichteten sich die Hinweise auf ‚Gellerts Butterbirne‘, auch unter dem französischen Namen ‚Beurré Hardy‘ bekannt. Die bekannten Eigenschaften treffen nahezu voll zu, sodass diese Sorte identifiziert werden kann.

Aus solch einer wohlschmeckenden Birne eine Marmelade zu kochen ist durchaus empfehlenswert. Zusammen mit etwas Zimt ergibt sich ein äußerst leckerer Brot-/Brötchenaufstrich!

1,5kg Birnen (geschält, Kerngehäuse entfernt, klein geschnitten)
500g Gelierzucker 3:1
Saft einer halben Zitrone
1 Teelöffel Zimt (Ceylon)

Nach gut vier Minuten Kochzeit und erfolgreicher Gelierprobe in sterilisierte Gläser abfüllen, verschließen und abkühlen lassen.

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