Aktuell ziehen Trupps von Rotmilanen [Milvus milvus] über die Hahnheimer Gemarkung und legen zum Teil einen Zwischenstopp am NSG Hahnheimer Bruch ein. So auch heute bei einer morgentlichen Tour entlang der Selz. Interessant aber war, dass sich ein potentielles Pärchen einiger beeindruckender Balzmanöver hingab. Während die beiden Greifvögel gemütliche Runden drehten, beschleunigte einer immer wieder in Richtung seines Partners und drehte mit einem beeindruckenden
weiter lesen...Seit einer Weile sind die „hahnheimer“ Störche wieder zurück an ihrem alten Nistbaum. Derzeit kann man die Aktivitäten in dem kleinen Pappelwäldchen, dank der noch fehlenden Belaubung relativ gut beobachten. In den oberen Stockwerken haben die Graureiher ebenfalls schon Stellung bezogen.Das wissen auch die Nilgänse und spekulieren auf eine Nesteroberung…
weiter lesen...Manchmal hat man Glück und wird beim Frühstück von einer Schneeammer [Plectrophenax nivalis] begrüßt. Spannend wird’s natürlich dann, wenn sich diese Gelegeneit aus nächster Nähe tatsächlich bietet und die Kamera aber schon ordentlich im Koffer für die Weiterfahrt verstaut ist. Der hübsche Vogel hatte aber auch mit mir die nötige Geduld…So ergänzten die folgenden Bilder unsere Tour zum Nordkap.
weiter lesen...Derzeit (Januar bis März) kann man wieder die Waldohreulen rufen hören. Mit einem dumpfen „Hu“ machen sie sich bemerkbar um Partner für die neue Brutsaison anzulocken. Vorteilhaft sind natürlich höhere Bäume, die der Eule ausreichend Deckung bieten, da sie dort auch unentdeckt den Tag verbringen kann. In den Wintermonaten werden offenbar besonders gerne ältere Birken angeflogen, die dann auch mehreren Tieren für die Tagesruhe
weiter lesen...Von einem Virus angeschlagen, sitzen wir mit einem Tee auf der Couch, mit Blick aus dem Fenster und versuchen uns abzulenken. Es ist unangenehm kalt und regnet in Strömen! Beinahe so, wie damals auf der Insel Runde während unserer Skandinavientour… Wir bekamen einen Stellplatz mit direktem Blick auf’s Meer und schlugen unser Dachzelt bei Regen und einer leichten Brise auf. Gut gesichert – so
weiter lesen...Schwanzmeisen [Aegithalos caudatus] kommen in den meisten Teilen Europas vor. Die Besttände können aber regional trotzdem sehr schwanken. In den Wintermonaten ziehen sie oft in größeren Trupps umher um gemeinsam Nahrung zu suchen. Sie bevorzugen weicheres Futter und sind normalerweise immer auf der Suche nach Insekten. Im Winter hat man sehr gute Chancen, die kleinen, putzigen Vögelchen an bereitgestellten Meisenknödeln zu beobachten. Bei uns
weiter lesen...Die Grauammer (Emberiza calandra), ursprünglich weit verbreitet, wird gebietsweise durch dem Verlust ihres Lebensraumes immer seltener. Weitläufige offene Landschaften sind ihr bevorzugtes Habitat. Wo sie noch existieren, müssen sie auch im Interesse vieler weiterer gefährdeter Mitbewohner erhalten werden! Ausgleichsflächen und Schutzmaßnahmen sollten möglichst zusammenhängend in ausreichender Größe gewählt werden, damit den Tieren ein adäquater Rückzugsraum geboten wird. Nur so lassen sich solche Arten schützen,
weiter lesen...Das zweite Juniwochenende dieses Jahres war zunächst heiß und in der zweiten Hälfte recht verregnet. Als sich die Wolken am späten Nachmittag so langsam verzogen, lockte die gereinigte Luft zu einer kleinen Exkursion rund um das Naturschutzgebiet „Hahnheimer Bruch“. Bereits auf der ersten kleinen Streuobstwiese konnten die Warnrufe des Neuntöters ausgemacht werden. Wenig später auch im hinteren, teils überschwemmten Teil, der an den Bruch
weiter lesen...Früher im ländlichen Raum sicher ein alltägliches Bild wenn der Weißstorch (Ciconia ciconia) seinen zurückkehrenden Partner mit hingebungsvollem Schnabelgeklapper begrüßte. Dann war lange, lange zeit Ruhe um den großen schwarzweißen Stelzvogel. Ich selbst freute mich wie verrückt, wenn ich als Kind mal einen hoch oben am Himmel, vorbei ziehend beobachten konnte. Seit einigen Jahren werden seine Populationen am Rhein wieder etwas stabiler und was
weiter lesen...Ein trüber Tag im zeitigen Frühjahr trieb meinen Junior und mich diesmal eher in die Werkstatt. Es war noch einer meiner eigenen Bausätze für Meisenkästen da, den mein junger Nachwuchsnaturschützer kurzerhand zusammenschraubte (mit meiner Hilfe…). Auf der Suche nach einem geeigneten Platz, fiel gleich unser Hochbeetgemüsegarten auf. Hier hängt er nun an einer Konstruktionslatte, die wiederum am Hochbeet befestigt ist. Bereits am Nachmittag führten
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