Alle Jahre wieder… Brutröhrenkontrolle, Erfassung der Gelege und schließlich die Beringung der Jungkäuze. Bisher lief die Saison recht erfolgreich. Neben der Neuvergabe der Ringe konnten auch wieder ein paar bereits beringte Altvögel identifiziert werden. Es bestätigt die Arbeit, wenn man durch die Beringung den Nachweis führen kann, dass ein Weibchen, welches vor zwei Jahren schlüpfte und beringt wurde, nun in der selben Röhre seinen
weiter lesen...Meinen Nistkasten für Kohlmeisen am Hochbeetgemüsegarten hielt ich bisher für eine sichere Anlaufstelle für Kohlmeisen zur Jungenaufzucht. Der Kasten selbst ist es auch! Vielmehr entpuppte sich das gewählte Nistmaterial als Todesfalle für die Jungvögel. Irgendwo in der Nachbarschaft haben die Elternvögel offenbar Kunstfasern, wie sie auch als Kissenfüllung verwendet werden, gefunden. Äußerst weich gepolstert, aber sehr langfaserig und äußerst reißfest! Genau dies wurde zweien
weiter lesen...Einige Wildbienenarten waren schon im zeitigen Frühjahr unterwegs und andere werden noch schlüpfen. Aktuell ist zum Beispiel die Hahnenfuß-Scherenbiene an der Nisthilfe zu finden und belegt noch die letzten freien Löcher… Im linken Bild ist oben, mittig ein mit Lehm gefüllter Einsatz zu sehen. Die vorgestochenen Löcher nimmt die Frühlingspelzbiene gerne an und gräbt ihre Brutgänge selbst, nach eigenen Vorstellungen, in den Lehmblock weiter.Alle
weiter lesen...Teichmolche (Lissotriton vulgaris) gehören bei uns zu den häufigsten, im Wasser lebenden Molchen. Im zeitigen Frühjahr, sobald der Frost zurück geht, verlassen die Molche ihre Winterverstecke und suchen passende Laichgewässer auf. Im Tümpel der Wahl angekommen, ziehen sie sich um und machen sich hübsch, für die anstehende Brautschau…Ihr Aussehen, besonders das der Männchen, wird tatsächlich bunter und farbintensiver. Ab jetzt tragen die Herren einen
weiter lesen...Die Regenfälle der letzten Wochen ließen Bäche und Flüsse in vielen Gegenden anschwellen. Auch die Selz musste ordentlich Wasser aufnehmen. Das Erdreich der umliegenden Flächen ist bereits so gesättigt, dass der Abfluss dort eher langsam von statten geht, was aber im Sinne des natürlichen Wasserrückhalts einen durchaus positiven Effekt haben kann.Im Biberrevier wird der Damm auf eine harte Probe gestellt. Das Wasser sucht sich
weiter lesen...Die Rheinhessischen Weinlagen sind mehr für ihre Reben als für einen lockeren Baumbestand bekannt. Der Steinkauz findet hier zwar ein gutes Jagdgebiet aber kaum bis keine Nistmöglichkeiten vor. Im Jahr 2015 standen wir hier zwischen Hahnheim und Sörgenloch vor genau einer solchen „Problematik“. Es waren zwar Hecken vorhanden, auch standen dort Bäume aber eben nicht „offen“ genug, sodass ein Marder hier gute Deckung und
weiter lesen...Der Steinkauz ist unsere kleinste Eulenart in Rheinhessen. Kleiner wäre nur noch der Sperlingskauz, der aber eher in waldreicheren Gegenden vorkommt. Er mag offenes Land zum Jagen und alte einzelne Baumbestände mit großen Astlöchern oder andere Höhlen, auch in Bodennähe. Wo ist jetzt aber das Problem? Rheinhessen ist bekannt für seinen Acker- und Weinbau. Alte Bäume, wie sie auf Streuobstwiesen stehen oder knorrige Kopfweiden
weiter lesen...Die Grauammer (Emberiza calandra), ursprünglich weit verbreitet, wird gebietsweise durch dem Verlust ihres Lebensraumes immer seltener. Weitläufige offene Landschaften sind ihr bevorzugtes Habitat. Wo sie noch existieren, müssen sie auch im Interesse vieler weiterer gefährdeter Mitbewohner erhalten werden! Ausgleichsflächen und Schutzmaßnahmen sollten möglichst zusammenhängend in ausreichender Größe gewählt werden, damit den Tieren ein adäquater Rückzugsraum geboten wird. Nur so lassen sich solche Arten schützen,
weiter lesen...Nachdem der Kohlmeisennachwuchs erfolgreich ausgeflogen ist, stand der Kasten eine Weile leer. Bei der heutigen Kontrolle wurden aber erneut Junge festgestellt – allerdings keine Kohlmeisen, sondern Gartenschläfernachwuchs. Es blieb also alles wie es war und der Kasten wurde wieder verschlossen. Die Schläfermutter fand das Meisennest offenbar so kuschelig, dass keine weiteren Veränderungen vorgenommen wurden. Kurze Zeit später kehrte sie zur Kinderstube zurück um ihre
weiter lesen...Früher im ländlichen Raum sicher ein alltägliches Bild wenn der Weißstorch (Ciconia ciconia) seinen zurückkehrenden Partner mit hingebungsvollem Schnabelgeklapper begrüßte. Dann war lange, lange zeit Ruhe um den großen schwarzweißen Stelzvogel. Ich selbst freute mich wie verrückt, wenn ich als Kind mal einen hoch oben am Himmel, vorbei ziehend beobachten konnte. Seit einigen Jahren werden seine Populationen am Rhein wieder etwas stabiler und was
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