Der Rosenkäfer ist mit seinem glänzenden, meist grünlich-goldenen Panzer, ein wunderschöner Käfer, den man vor allem im Frühling und Sommer im Garten entdecken kann. Trotz seines Namens ist er übrigens nicht nur auf Rosen zu finden. Ausgewachsene Rosenkäfer ernähren sich hauptsächlich von Blüten, Blütenpollen und dem süßen Saft verschiedener Pflanzen und tragen ganz nebenbei zur Bestäubung bei. Man kann sie deshalb an sonnigen Tagen
weiter lesen...Die rheinhessischen Weinbergslagen sind durch hohe Sonneneinstrahlung, warme Temperaturen und häufig ausgeprägte Trockenperioden geprägt. Diese Bedingungen stellen für viele Arten eine Herausforderung dar, bieten gleichzeitig aber spezialisierten Pflanzen und Tieren geeignete Lebensräume. Der Feld-Mannstreu ist an trockene, nährstoffarme Standorte gut angepasst und kann auch längere Phasen mit geringer Wasserverfügbarkeit überstehen. Auch zahlreiche Insektenarten profitieren von den warmen und offenen Strukturen der Weinbergslagen. Arten wie
weiter lesen...Auch Ampfer-Rindeneule (Acronicta rumicis) genannt. Hier sehen wir die Vermutlich letzte Generation Raupe des Jahres, die als Puppe überwintern und im neuen Jahr als unscheinbarer, gräulicher Eulenfalter schlüpfen wird.
weiter lesen...[Zygaena transalpina] Anders als beim Sechsfleckwidderchen, sind hier die Punkte deutlicher voneinander getrennt.
weiter lesen...Blaue Federlibelle (Platycnemis pennipes) Die Blaue Federlibelle, teils auch als Gemeine Federlibelle bekannt, benötigt zur Fortpflanzung Tümpel oder auch langsam fließende, gut bewachsene Gewässer, in denen sich die Larven verstecken und überwintern können. Im Mai bis Juni schlüpt dann die neue Generation Federlibellen und geht weitläufig auf Jagd. In diesem Fall sind alle Fotos in unserem Gemüsegarten entstanden.
weiter lesen...Nun ja, mit einem echten Gartenhäcksler kann man den Balkenschröter [Dorcus parallelipipedus], bzw vielmehr seine Larve nicht wirklich vergleichen. Sie ernähren sich aber von totem, morschem Holz und zerschroten es regelrecht – daher die Namensgebung. Auf diese Weise leistet er einen wichtigen Beitrag im Ökosystem! Insgesamt ist der Balkenschröter, den man auch leicht mit einem Hirschkäferweibchen verwechseln könnte, mit zum Teil über 30mm Körperlänge
weiter lesen...Die Rede ist vom 11 – 13mm großen Liguster-Langhornfalter [Adela croesella]… Als Raupe miniert er vorzugsweise in Ligusterblättern, was ihm offensichtlich zu seinem deutschen Namen verholfen hat… Auf den Fotos stärkt sich der kleine Falter grade an einer Gierschblüte in unserem Garten…
weiter lesen...Ein, mit seinen pelzigen Blättern und unscheinbaren, kleinen Blüten, durchaus sehr penetrantes, wucherndes Gewächs. Lediglich die meist roten Beeren, die bis in den Spätsommer auftreten und in diesem Kontext für weitere, unliebsame Verbreitung sorgen, fallen deutlich ins Auge. Die Rede ist von der Zaunrübe! Sie macht ihrem Namen alle Ehre, denn Ihre Austriebe entspringen einer rübenförmigen Wurzel, bevor sie mit ihren langen Ranken und
weiter lesen...Die Falten-Erzwespe (Leucospis dorsigera) konnte dieses Jahr, an unserer Wildbienennisthilfe, das erste Mal beobachtet werden. Sie hat es auf die Mauerbienengelege abgesehen und untersucht genauestens die Eingänge und das umgebende Holz. Im gegensatz zu ihren parasitierenden Artverwandten, wartet sie nicht vor dem noch offenen Eingang auf ihre Chance, sondern hat „Werkzeug“ dabei. Ist sie der Meinung eine passende Stelle gefunden zu haben, setzt sie
weiter lesen...Die Gemeine Goldwespe Chrysis ignita ist eine auffalende, in metallischen Grün-, Rot- und Blautönen schillernde „Kuckuckswespe“, die ihre Eier in Gelege der Mauer- und Pelzbienen als auch in die von Grab- und Faltenwespen schmuggelt. Dabei wartet sie in gebührendem Abstand und beobachtet potentielle Wirtsröhren, bis diese zur Nahrungs- und Baumaterialbeschaffung kurz verlassen werden, um dann ganz schnell und unentdeckt ihr Ei zu platzieren. Das
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